Der Kredit für Ihre Immobilienfinanzierung sollte natürlich genau auf Sie abgestimmt sein und zinsgünstig ausfallen, damit Sie mit einem schönen Lebensgefühl und Sicherheit in Ihren eigenen vier Wänden wohnen können. Wir ermitteln aus über 300verschiedenenen Banken passend für Ihre Zwecke, die beste Finanzierung. Als Vermittler realisieren für Sie die ideale Finanzierung.

Unsere Tipps zur Immobilienfinanzierung helfen bei der Einschätzung

 

Eigenkapital checken

Prüfen Sie, ob Sie genug Eigenkapital haben, um Ihre Immobilie zu kaufen. 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises plus die Erwerbsnebenkosten (für Grunderwerbs­steuer, Notar und Grundbucheintrag) sollten Sie mitbringen. Je mehr, desto besser, denn die Zinsen werden dann niedriger. Ohne eigenes Geld kommen Sie nur aus, wenn Ihr Einkommen wirklich gut und stabil ist. Die Erwerbsnebenkosten sollten Sie auf keinen Fall durch einen Kredit finanzieren müssen.

 

 

 

Erwerbsnebenkosten beachten

Die Erwerbsnebenkosten setzen sich meist aus der Grunderwerbssteuer (6,5% in NRW), Notarkosten ca. 1,5 % von der beurkundeten Summe und meist die Maklerprovision, welche variieren kann und in der Regel bei 3,57% liegt.

 

Zinsen und Tilgung kalkulieren

Die Faustregel für die Berechnung der monatlichen Belastung lautet: (Nominal-)Zins plus 2 Prozent Tilgung durch 12 Monate. Ein Beispiel: Sie haben einen Zins von 1 Prozent vereinbart, dann rechnen Sie für die Tilgung zwei Prozentpunkte dazu. 3 Prozent von 100.000 Euro geliehenem Geld ergeben 3.000 Euro Belastung jährlich. Geteilt durch 12 Monate kostet der Kredit also 250 Euro im Monat.
In Niedrigzinsphasen, wenn Geld zu geringen Zinsen zu haben ist, lohnt es sich, die Tilgung zu erhöhen.

 

Wohngeld und Rücklage berücksichtigen

Auch wenn Sie Ihre eigene Wohnung gekauft haben, wohnen Sie keinesfalls kostenlos. Für die Müllentsorgung, Verwaltungskosten und so weiter fällt Wohngeld an. Sie müssen außerdem eine Rücklage für Instandsetzungen bilden. Die Belastungen belaufen sich im Monat auf rund 3 bis 3,50 Euro pro Quadratmeter.

 

Belastung durchrechnen

Inklusive der Nebenkosten sollte die monatliche Belastung nicht bei mehr als 40 Prozent Ihres Nettoeinkommens liegen. Dabei werden das 13. und weitere Monatsgehälter nicht berücksichtigt. Wenn zwei Einkommen zur Verfügung stehen, sollten Sie beachten, dass ein Gehalt zeitweise wegfallen kann, zum Beispiel durch die Geburt eines Kindes.

 

Tilgungsdarlehen nutzen

Die einfachste Darlehensform ist die beste: das Tilgungsdarlehen. Sie tilgen so im Jahr mindestens 2 Prozent Ihres Kredits.

 

Finger weg von Kombi-Modellen

Ein Kombi-Modell rechnet sich in der Regel nicht. Anstatt zu tilgen, sparen Sie in einen Bausparvertrag oder eine Lebensversicherung an. Die bessere Sparform ist aber die Rückzahlung Ihres Darlehens, da die Sparzinsen immer geringer sind als die Kreditzinsen.

 

Zuschüsse vom Staat beanspruchen

Familien sollten sich erkundigen, ob sie einen Anspruch auf öffentliche Förderung haben. In Hamburg vergibt die Investitions- und Förderbank beispielsweise ein „FamilienStartDarlehen“ – das ist ein Kredit zu günstigen Konditionen. Seit 2018 können Familien und Allein­erziehende mit Kindern bundesweit zudem das sogenannte Baukindergeld beantragen, wenn ihr Jahreseinkommen einen bestimmten Betrag nicht übersteigt. Wer förderberechtigt ist, erhält pro Kind 12.000 Euro, ausgezahlt in 10 jährlichen Raten zu je 1.200 Euro. Das Förderprogramm läuft allerdings Ende März 2021 aus.

Energiesparende Baumaßnahmen für Neu- und Altbauten werden ebenfalls von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert und manchmal auch durch Regionalprogramme. Über das Informationsportal der KfW-Bank können Sie passende Förderprogramme schnell und einfach finden.

 

9. Richtige Zinsbindung wählen

Wenn das Zinsniveau niedrig ist, sollten Sie eine Zinsbindung von 15 Jahren und mehr wählen. Das gibt Ihnen Planungssicherheit. Gemäß § 489 BGB können Sie Verträge mit solch langen Zinsbindungen 10,5 Jahre nach der Vollauszahlung jederzeit ganz oder teilweise kündigen. Damit haben Sie in den letzten fünf Jahren eine Pufferzone, in der Sie die Zinsentwicklung beobachten können.

 

10. Sondertilgung vereinbaren

Damit Sie Ihren Kredit schneller loswerden, wenn Ihr Einkommen das erlaubt, sollten Sie Sondertilgungen vereinbaren. Inzwischen haben fast alle Banken und Finanzinstitute Sondertilgungen von 5 Prozent standardmäßig im Angebot. Außerdem gewähren viele Anbieter Tilgungsänderungen von 1 bis 5 Prozent.

 

11. Steuersparmodelle meiden

Schließen Sie niemals einen Immobilienvertrag ab, um Steuern zu sparen. Auch dann nicht, wenn scheinbar seriöse Banken oder Notare dahinterstehen oder „Mietgarantien“ gegeben werden. Die so angebotenen Wohnungen sind meist überteuert, es müssen hohe Provisionen gezahlt werden und die vorausgesagten Mieteinnahmen sind nicht realistisch.

 

12. Den Markt beobachten

Schauen Sie sich möglichst viele Wohnungen und Häuser an, bevor Sie sich entscheiden. Nur so können Sie ein Gefühl für den richtigen Preis entwickeln und werden sehr schnell feststellen, wo Sie leben möchten und wo nicht.

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